Rückblick auf das 30. Internationale Seniorentunier

30 Jahre Internationales Tennisturnier für Senioren, 60 Jahre TC Blau-Weiss Bad Breisig – gleich doppelten Grund groß zu feiern gab es beim Tennisclub aus der Quellenstadt im vergangenen Jahr. Mehr als 300 Spielerinnen und Spieler aus 17 Nationen hatten für das achttätige Turnier vom 6. Bis 13. August gemeldet, bei dem es um Weltranglistenpunkte und 8500 Euro Preisgeld ging. Rund 400 Spiele in Einzel, Doppel und Mixed waren zu absolvieren - für sich betrachtet und beim schönem Wetter schon eine Herausforderung für die Turniermannschaft um den Vereinsvorsitzenden Uli Adams. Zweieinhalb Regentage, an denen nicht oder nur in der Halle gespielt werden konnte, kamen als zusätzliche Aufgabe aber noch dazu. „Das hat an den Nerven aller gezehrt, aber am Sonntag sind viele Spieler zu uns gekommen und haben sich für die umsichtige Organisation bedankt“, so Adams zum Abschluss. 

 Viel Lob für den Club gab es auch vom  DTB-Seniorenreferenten Jürgen Vollstädt, der zum 30. Internationalen an die Beharrlichkeit erinnerte, mit der sich der Bad Breisiger Tennisverein in der Turnierlandschaft nach oben gearbeitet hat. „Und das kann man nur mit Qualität“, sowohl was die Spieler angeht, als auch die Organisation“, so Vollstädt, der viele Jahre selbst in Bad Breisig gespielt hat.

Die Qualität stimmte in Bad Breisig. Unter den mehr als 300 Spielern waren viele auf der Weltrangliste und der Deutschen Rangliste ganz vorne geführt. Prominentester Teilnehmer war der ehemalige Daviscup-Spieler Karsten Braasch, die weiteste Anreisen hatte vier Spieler aus Australien und die Südafrikanerin Petronella Kruger. Und Kruger, mehrfache Doppelweltmeisterin in verschiedenen Altersklassen war bei den Damen im Einzel und im Doppel der Altersklasse 70 nicht zu schlagen.

Ex-Profi Carsten Braasch aus Düsseldorf war der dominierende Mann bei den Herren 50. Gegen den Überraschungsfinalisten Wolfgang Dörr (LTTC RW Berlin) machte Braasch mit 6:1, 6:0 kurzen Prozess. „Da hatte ich alles im Griff“, meinte der ehemalige Davis-Cup-Spieler, der sich danach noch ein Bier schmecken ließ, um sich dann zum 80. Geburtstag seiner Schwiegermutter aufzumachen.

Bei den Männern 45 entwickelte sich das Endspiel zu einer klaren Angelegenheit für Titelverteidiger Oliver Kesper (TC Bad Vilbel), der gegen Christopher Blömeke (TC SCC Berlin) mit 6:1, 6:1 gewann. „Christopher war aber auch angeschlagen“, berichtete Kesper anschließend: „Aber das machte die Sache schwierig für mich. Wir kennen uns gut. Das ist dann nicht einfach zu spielen.“

Eine weitere Lokalmatadorin musste sich im Endspiel geschlagen geben. Margreth Beyer vom Andernacher TC unterlag im Finale der Frauen 60 Sabine Schmitz (ETUF Essen) mit 1:6, 6:3 und 3:6. Beyer nahm es sportlich: „Wir kennen uns schon lange, mal gewinnt sie, mal ich.“ So wie zuletzt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Bad Neuenahr, als die Andernacherin im Halbfinale siegte und danach auch noch den Titel holte.

In der Königsklasse des Seniorentennis, den Herren 40, gab es einen Überraschungssieger. Nach fast drei Stunden hatte Frank Dittschar vom TC Elberfeld den Vorjahressieger Jörg Mitterhofer vom SV Wacker Burghausen mit 4:6, 7:5 und 6:2 bezwungen. Und Dittschar hatte anschließend noch eine verblüffende Geschichte zu erzählen: „Ich habe rund 20 Jahre keine Turniere mehr gespielt, jetzt aber wieder angefangen.“ Und das mit Erfolg. Zuletzt im April gewann er in Alessio unverhofft die 48. Internationalen Italienischen Meisterschaften. „Da habe ich wieder Blut geleckt“, berichtete er. 

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